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Grüne Stadt September 2019

Im Qlab im September haben wir das Thema „Grüne Stadt“ von mehreren Blinkwinkeln betrachtet.

 

 

 

 

 

 

 

Zur Einführung haben wir uns mit den Gemeinschaftsgärten in Berlin beschäftigt. Welche Gärten gibt es, wo befinden sich die Gärten, wer gärtnert dort und was entsteht dadurch an diesen Orten. Im Interkulturellen Gemeinschaftsgarten Rosenduft im Park am Gleisdreieck erfuhren wir vor Ort mehr darüber. Hier erhielten wir einen tiefen Einblick in die Arbeit des Gartens, der für traumatisierte Flüchtlinge aus Bosnien und Herzegowina gegründet wurde. Es folgte ein praktischer Teil, bei dem sich alle einbringen konnten.

 

 

 

 

 

 

 

Beim ersten Einsatz in der Holzwerkstatt von BAUFACHFRAU Berlin e.V. haben die Teilnehmerinnen beim Bau von Pflanzkübeln die Grundlagen des Tischlerns gelernt: richtig ausmessen und anzeichnen, Schraublöcher vorbohren und senken, verschiedene Holzteile miteinander zu verschrauben, den Umgang mit der Stichsäge, Winkeln und Zwingen. Das Erfolgserlebnis: Am Ende standen zwei tolle Pflanzkästen – natürlich ohne zu wackeln. Später haben wir die Pflanzenkästen noch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit gemeinsam geölt und bepflanzt.

 

 

 

 

 

 

 

Zwischendurch haben wir immer wieder im Rahmen von Exkursionen, Orte in Berlin besucht, die sich mit dem Thema Stadtgrün beschäftigen. In der ufaFabrik gingen wir aufs Dach und erfuhren alles zur intensiven und extensiven Dachbegrünung. Eine weitere Exkursion führte uns in den Landschaftspark Herzberge und in die Stadtfarm als Beispiel für ein Aquaponik Projekt. Bei einer Führung erhielten wir Einblicke in die Abläufe des Aquaponik, die Struktur und Produkte der Stadtfarm. In Kreuzberg haben wir zwei Gärten von Unternehmen besucht - ein Dachgarten nur für die Mitarbeiter*innen direkt an der Oberbaumbrücke und ein öffentlich zugänglicher Firmengarten an der Köpenicker Straße.

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem die Frauen schon ihr handwerkliches Können beim Bau der Pflanzkästen bewiesen haben, wagten wir uns an ein größeres Bauprojekt und bauten für den Gemeinschaftsgarten PEACE of LAND in Berlin eine große Sitzbank aus Holz. Der Garten ist ein beliebter Treffpunkt zum Mitarbeiten. Wir haben den Raum, der uns zwischen den verschiedenen Beeten zur Verfügung steht, ausgemessen und dann gemeinschaftlich geplant, wie das Möbel aussehen soll. Nach der Planung ging es an die Umsetzung des Entwurfs. Die Sitzbank wurde gemeinsam von den Frauen gebaut. Es entstand eine großzügige Sitzgelegenheit zum gemütlichen Verweilen und auch noch Platz für Gartenwerkzeuge und Getränke in den Armlehnen. Am letzten Tag haben wir das entstandene Möbelstück vor Ort aufgestellt. Alle Frauen waren restlos begeistert über das Ergebnis.

 

Zum Thema Digitalisierung im Handwerk besuchten wir die offene Werkstatt, das HappyLab und laserten am Lasercutter die Eckverbindungen unserer kleinen Boxen.

 

 

 

 

 

 

 

Dem Thema Grüne Stadt liegt natürlich auch der Aspekt der Nachhaltigkeit zugrunde. Darum haben wir uns auch nochmal in der Theorie mit den Themen „essbare Stadt“, diverse Produktlabels und dem "ökologischer Fußabdruck" beschäftigt. Bei einem Test zum ökologischem Fußabdruck konnte jede Teilnehmerin ihren persönlichen Verbrauch ermitteln und sehen, wo Einsparpotentiale liegen.

 

 

 

 

 

 

 

Neben den handwerklichen Arbeiten und den Themenfeldern rund um „Grüne Stadt“ befassten sich die Teilnehmerinnen auch mit ihrer eigenen Biographie anhand der sogenannten "Profilpass"-Methode. Diese dient dazu, die eigenen Stärken zu erkennen und zu benennen, und ist eine Orientierungshilfe für die weitere Gestaltung des Berufslebens. Passend dazu haben wir uns im Workshop rund um „Jobsuche Digital“ des Frauen Computer Zentrums Berlin über Strategien zur Jobfindung ausgetauscht. Wir bekamen hilfreichen Input, wie die sozialen Medien dabei praktische Mittel sein können und erhielten Tipps zur Erstellung einer Online Reputation.

 

 

 

 

 

 

 

Bei all den spannenden Inputs und Aktivitäten ist das QLab sehr schnell vorbeigegangen und wie auch bei den letzten Qlabs fiel uns auch diesmal der Abschied am Ende schwer.

 

 

 

 

 

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