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Upcycling | Zero Waste November 2019

Beim Qlab upcycling/ zero waste beschäftigen wir uns mit Designkonzepten und Abfallvermeidungsstrategien, besuchen Orte und Kreative in der ganzen Stadt und bauen unser eigens Upcycling-Produkt.

 

Zum vielseitigen Programm unseres Qlabs gehören auch die zahlreichen Exkursionsziele zu Best Practice Beispielen, die sich in punkto Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichen in Berlin etabliert haben. So haben wir zum Beispiel den Materialfundus Kunst-Stoffe e.V. in Pankow besucht. Die „Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien“ sammelt alle möglichen Materialien und stellt sie zum Verkauf bereit. Das attraktive an diesem Fundus ist, dass die Materialien gut sortiert sind. Die Adresse für Upcycler*innen!

 

Der supermarché ökofaire mode bietet ökologische fair trade Kleidung, Grüne Mode und fair produzierte Wohnaccessoires an. Die Geschäftsführerin gab uns interessante Einblicke hinter die Kulissen des internationalen Modehandels. Das Veränderungsatelier "Bis es mir vom Leibe fällt" von Frau Brandner bietet neben Veranstaltungen zum Ändern und Reparieren wunderschön geschneiderte Einzelstücke, aus mitgebrachten Lieblingsreststoffen an, die im Berliner Atelier hergestellt werden. Das reparieren wird hier stark geschätzt und das schauen wir uns an!

 

Weiter zum isla Coffee in Neukölln und dem Theman Lebensmitte und Ernährung. Was man diesem Café kaum ansieht: die Betreiber haben sich der Kreislaufwirtschaft verschrieben. Wer sich die Kaffeetassen genauer ansieht, könnte den Unterschied entdecken. Wir sind begeistert von den Pfandsystemen, der Wurmkiste im Hinterhof und den Tassen aus Kaffeesatz. Im SirPlus Rettermärkte, retten wir zusammen in einem Workshop Lebensmittel und wo in welchen Anteilen Lebensmittelabfälle entstehen.

Auch begeistert haben uns die Recycling Möbel im ganz besonderen „Used Look“ von GEYERSBACH recycled furniture . Dort werden aus alten Dielen, Fenster und Türen aus Berliner Wohnungen zum Beispiel trendige Hocker, Tische, Sitzbänke gefertigt. Auch haben wir das Thema Digitalisierung im Handwerk weiter verfolgt und das HappyLab besucht.

 

Die Themen, die uns in den Exkursionen begegnet sind, haben wir anschließend genauer unter die Lupe genommen und diskutiert. Es ging u.A. um die Themen ZeroWaste-Strategien, Kreislaufwirtschaft, CO2-Fußabdruck und Ökobilanz. Auch hier wollten wir wieder keinen Vortrag halten sondern den gemeinsamen Austausch anregen.

 

Nachdem das erste Bau-Projekt bereits sehr gut bei den Teilnehmerinnen ankam wurde in der zweiten Hälfte des Qlabs direkt das nächste Möbelbauprojekt in Angriff genommen. Aus Resthölzern aus der Tischlerei bauen wir drei Loungesitzmöbel und einen Tisch. An diesem Projekt können die Teilnehmerinnen das bisher Gelernte - ausmessen, schleifen, bohren, senken, schrauben - anwenden. Es kamen die Handkantenfräse und das Zusammenrbigen kleiner Werkstoffe zu Größeren über Lamellodübel ins Spiel. Von der Tischlereileiterin bekamen wir außerdem die CNC Fräse vorgeführt und das QLab-Logo wurde in eine Platte unserer Möbel gefräst.

 

Im Rahmen des letzten großen Bereichs des Qlabs haben sich die Teilnehmerinnen mit ihrer eigenen Biographie beschäftigt. Welche Stärken habe ich bislang im Beruf aber auch in der Freizeit oder Elternzeit entwickelt? Und wie kann ich diese für meinen beruflichen Werdegang einsetzen? Der ProfilPASS ist eine Methode, um genau das herauszufinden und zu benennen. Während des QLabs steht uns hierfür eine ProfilPASS-Beraterin zur Seite.

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