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Tag 2

Der zweite Tag unseres Qualifizierungsangebotes steht ganz im Zeichen des wohl schönsten aller #NachhaltigenBaustoffe: dem Holz. Wir beschäftigen uns heute in Theorie und Praxis mit seiner Verwendung als zukunftsfähigem Baustoff im urbanen Holzbau und besuchen einen Neubau mit Pilotcharakter.

 

Im ersten Teil unseres heutigen Online-Seminars bekommen  die Teilnehmerinnen jedoch zunächst eine Einführung in die Grundlagen des urbanen Holzbaus und lernen dessen aktuelle Trends kennen. Wir erläutern die Konstruktionen moderner Holzhäuser und stellen vor,  wie sich Nachhaltigkeitsprinzipien in die Architektur integrieren lassen. Neben allerlei Wissenswertem über die verschiedenen Holzarten und Werkstoffe zeigen wir, mit welchen Methoden sich Holz auf eine nachhaltige Art vor äußeren Einflüssen schützen oder veredeln lässt.

 

Nachhaltigkeit ist in unserem Alltag omnipräsent, doch obwohl uns der Begriff ständig umgibt, ist er wenig konkret. Im zweiten Teil des Online-Seminars beschäftigen wir uns daher mit den Grundprinzipien nachhaltiger Entwicklung und schauen auf die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

 

Doch wie können wir CO2 vermeiden und damit einen Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit leisten? Für den persönlichen CO2-Schnellcheck stellen wir heute den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes vor und zeigen, wie sich die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit von Produkten mit Hilfe von Ökobilanzen bewerten lässt.

 

Im Anschluss an den Austausch im digitalen Raum führt uns die erste Expedition des Qlab2021 zu einem Neubau in reiner Holzbauweise. Für die Konrad-Zuse-Schule in Berlin-Pankow  planten die ZRS Architekten und Ingenieure ein Werkstattgebäude als modernen Holzbau. Die Baustelle gibt den Blick frei auf eine Holzrahmenbauweise mit hochdämmendenden Außenwänden, einem Tragwerk aus Stützen und Unterzügen sowie Massivholzdecken und Innenwänden aus Brettsperrholz. Insbesondere die karbonisierte Fassade aus Kiefernholz ist ein Hingucker zum Anfassen. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass das oft als als ländlicher Baustoff wahrgenomme Holz in einer urbane Umgebung eine ganz besondere Wirkung entfalten kann.

 


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